Tiere / Fauna
Tierfotografie
2026 © Thomas GadeViele Fotos auf dieser Website wurden im 20. Jahrhundert mit analoger Fototechnik aufgenommen. Bei den Pflanzen- und Tierfotos überwiegen jedoch digitale Aufnahmen, weil alte Bilder von einem Schmetterling auf einer Blüte selten einen dokumentarischen Wert haben und nahezu gleiche Motive mit leistungsstarken Digitalkameras jedes Jahr erneut aufgenommen werden können. Eine Kreuzspinne aus der freien Hand mit einer schnellen Focus-Stacking-fähigen Digitalkamera aufgenommen, sieht erheblich besser aus als die analoge Aufnahme mit geringerer Schärfentiefe.
Ein Großteil der Tierfotos entstand im Rahmen von Produkttests (Digitalkameras und Objektive) oder für Tutorials über Fototechnik für Artikel für Zeitschriften und Websites.
Die Tierfotografie zählt zu den interessantesten, aber auch anspruchsvollsten Disziplinen der Naturfotografie. Ob kleine Insekten abgelichtet werden oder Tiere im Zoo oder in freier Natur – es gibt diverse Themen mit jeweils eigener typischer Fototechnik. Der Autofokus wird von fliegenden Vögeln am Himmel anders beansprucht als vom dösenden Eisbären im zoologischen Gehege. Sind kleine Motive weit entfernt, sind lange Brennweiten wichtig, für Insekten eignen sich Makroobjektive besser. Im Zoo reicht oft ein 28-200 mm (Kleinbildäquivalent) Zoomobjektiv.
Wer einmal versucht hat, einen scheuen Rehbock im Morgennebel oder einen flinken Eisvogel am Ufer eines Baches scharf und natürlich wirkend abzulichten, weiß, dass es selten ausreicht, einfach rauszugehen und nur eine Kamera mitzunehmen. Tiere leben nach ihren eigenen Regeln, halten Fluchtdistanzen ein und reagieren empfindlich auf jede menschliche Störung. Und man muss sie erst einmal finden. Daraus ergeben sich Herausforderungen, die viele Tierfotografen motivieren. Sie sind gerne draußen und nehmen allerhand Mühen auf sich, gute Motive zu finden bzw. die Tiere aufzuspüren. Manche gehen aber auch bequem mit einem Wohnmobil. Man fährt einfach in der richtigen Jahreszeit zu den beliebten Spots für die Zugvogelfotografie.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer Mischung aus technischem Know-how, biologischem Verständnis, der Bereitschaft entsprechende Orte aufzusuchen und einer gehörigen Portion Geduld. Viele Einsteiger unterschätzen zunächst, wie stark die Qualität eines Tierfotos von der Vorbereitung abhängt. Ein gutes Foto entsteht selten zufällig, sondern ist das Ergebnis sorgfältiger Planung. Dazu gehören die Wahl der richtigen Ausrüstung, das Wissen um das Verhalten der Zieltiere und Strategien, um sich unsichtbar zu machen – sei es durch Tarnung oder durch geschicktes Ausnutzen natürlicher Gegebenheiten.
... (der vollständige Text wurde unverändert übernommen und nur minimal grammatikalisch optimiert)























